Über die Postleitzahl 01471
Rund zwölf Kilometer nördlich von Dresden an der Bundesautobahn 13 liegt die Kleinstadt Radeburg, die zusammen mit ihren Ortsteilen fast die gesamte Postleitzahl 01471 bildet. Nach 1150 planmäßig an einer Furt über die Röder angelegt, wurde Radeburg 1248 erstmals urkundlich erwähnt und besaß spätestens 1288, als es als oppidum genannt wird, bereits Magdeburger Stadtrecht. Der Dreißigjährige Krieg kostete die Stadt mehr als die Hälfte ihrer Bevölkerung; seit 1884 verbindet die schmalspurige Lößnitzgrundbahn Radeburg mit Radebeul.
Zu den eingemeindeten Dörfern zählt Berbisdorf im Promnitztal mit seinem markanten Schloss, das auf eine sorbische Wasserburg zurückgeht und dessen heutiges Erscheinungsbild ein 1889 angefügter, dem Schloss Moritzburg nachempfundener Turm prägt. Großdittmannsdorf, ebenfalls 1357 erstmals erwähnt, lag lange im Einzugsbereich der alten Salzstraße in die Lausitz. Bärnsdorf trägt seinen Namen nach einem Gründer Bernhard und wurde 1309 erstmals dokumentiert, während Cunnertswalde mit seinen drei Höfen inmitten der Moritzburger Teichlandschaft bis 1945 dem Dresdner Rennverein als Fohlenweide diente.
7.268 Einwohnerinnen und Einwohner leben in der Postleitzahl 01471 auf 53,8 km², das entspricht 135 je Quadratkilometer. Nachbarplz sind unter anderem 01458 (Ottendorf-Okrilla) und 01468 (Moritzburg).