Über die Postleitzahl 01774
Südlich des Tharandter Waldes im Osterzgebirge liegt die Gemeinde Klingenberg, die am 31. Dezember 2012 aus dem Zusammenschluss von Höckendorf und Pretzschendorf mit ihren jeweiligen Ortsteilen entstand. Zur Postleitzahl 01774 gehört praktisch das gesamte Gemeindegebiet mit elf Ortsteilen, darunter Colmnitz, Obercunnersdorf, Friedersdorf, Ruppendorf, Beerwalde und Borlas.
Die älteste Erwähnung eines Ortes der Region stammt aus dem Jahr 1235, als ein Hoiko von Höckendorf als Besitzer eines Herrensitzes genannt wird; die meisten übrigen Ortsteile treten erst im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich in Erscheinung. Im Zentrum des Gemeindegebiets liegt die von der Wilden Weißeritz gespeiste Talsperre Klingenberg. Die auf einer Anhöhe stehende barocke Saalkirche von 1742 in Klingenberg besitzt einen Portikuskanzelaltar und eine Sandsteintaufe, die vermutlich vom Freiberger Meister Samuel Lorenz stammt; zwischen 1898 und 1971 verband zudem eine Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz mit Frauenstein.
Die Postleitzahl zählt 6.556 Einwohnerinnen und Einwohner auf 86,4 km², das ergibt 76 je Quadratkilometer. Verwaltungssitz der Gemeinde ist Höckendorf, während in Pretzschendorf ein Bürgerbüro die Nähe zu den Einwohnern sichert.