Über die Postleitzahl 01979
Fast die gesamte Stadt Lauchhammer im Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt unter der Postleitzahl 01979, mit den Stadtteilen Lauchhammer-Mitte, -Ost, -Süd, -West sowie den Ortsteilen Kostebrau, Grünewalde und Kleinleipisch. Die Stadt selbst entstand erst 1950 durch den Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, Mückenberg und Dolsthaida und erhielt 1953 das Stadtrecht.
Ihren Namen verdankt die Stadt einem Raseneisenwerk, das 1725 an den sogenannten Lauchteichen gebaut wurde – dem Hammer im Lauch. Kurfürst August der Starke hatte der Bauherrin die Genehmigung zum Bau des Hammerwerks gegeben; später kamen eine Kunstgießerei und eine Emaillierwerkstatt hinzu. Im Ortsteil Bockwitz, dem heutigen Lauchhammer-Mitte, stieß man 1789 erstmals auf ein Kohleflöz – der Auftakt zum jahrzehntelangen Braunkohlebergbau der Region. Nach dessen Ende nach 1989 verlor ein großer Teil der Belegschaft die Arbeit, die Stadt zählt seither zu den Wachstumskernen des Landes Brandenburg. Von der Industriegeschichte zeugt heute das Kunstgussmuseum in Lauchhammer-Ost, das über Kunst- und Glockenguss informiert, und die 1896 eingeweihte, im Jahr 2000 neu gegossene Germania-Skulptur auf dem Marktplatz in Lauchhammer-Mitte. Im Ortsteil Lauchhammer-West erinnert die 1746 erbaute Schlosskirche im Schlosspark an das 1945 durch Brand zerstörte Schloss Mückenberg.
Auf 88,9 km² leben 14.411 Menschen, das sind 162 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen sind unter anderem 01945 mit Ruhland und 01987 mit Schwarzheide, während die Gemeinde Schipkau unter den Postleitzahlen 01993 und 01998 erreichbar ist.