Über die Postleitzahl 02828
Im Norden von Görlitz liegt dieses Gebiet, das zu gut 97 Prozent zur Stadt selbst und zu einem kleinen Teil zur Gemeinde Schöpstal im Landkreis Görlitz gehört. Es reicht von der Altstadt bis an die Neiße-Aue und umfasst die Stadtteile Innenstadt, Nikolaivorstadt, Königshufen, Klingewalde, Ludwigsdorf und Ober-Neundorf, den nördlichsten Ortsteil der Stadt.
Die Nikolaivorstadt gilt als ursprünglicher Entstehungspunkt von Görlitz: Hier siedelten sich im Mittelalter die ersten Bewohner an der Lunitz an, einem heute größtenteils unterirdisch geführten Bach. Königshufen entstand ab 1939 und wuchs zu DDR-Zeiten mit rund 6000 Plattenbauwohnungen zum größten Neubaugebiet der Stadt heran. Die Ludwigsdorfer Kirche wurde nach dendrochronologischen Untersuchungen um 1175 errichtet, was auf eine noch frühere Gründung des Waldhufendorfs schließen lässt. Klingewalde trägt mit seiner von altem Baumbestand gesäumten Dorfstraße bis heute einen ländlichen Charakter.
11.056 Menschen leben hier auf 24,7 km², was einer Dichte von 448 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht.
Im Süden schließen sich die übrigen Görlitzer Postleitzahlen 02826 und 02827 an, nordöstlich reicht das Gebiet an die Postleitzahl um Markersdorf und Neißeaue heran.