Über die Postleitzahl 03159
Im äußersten Südosten Brandenburgs, an der Grenze zu Polen, liegen die Stadt Döbern und die Gemeinde Neiße-Malxetal, die zusammen diese Postleitzahl bilden. Beide gehören zum Amt Döbern-Land und dem historischen Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden.
Döbern erhielt sein Stadtrecht erst 1969 und trägt seit 2013 den Namenszusatz „Glasmacherstadt“ – 1850 ließ hier ein Gutsbesitzer eine der ersten Braunkohlengruben der Niederlausitz anlegen, die aber schon zwei Jahre später wieder stillgelegt wurde. Neiße-Malxetal entstand 2001 aus fünf Dörfern, deren Namen fast durchweg sorbischen Ursprungs sind: Kölzig etwa verweist auf eine Pfahlsiedlung, Jerischke auf einen Personennamen. Im Ortsteil Jerischke informiert seit 2004 ein Zentrum über den Muskauer Faltenbogen, eine eiszeitlich geprägte Landschaft mit drei Naturschutzgebieten. Im Ortsteil Jocksdorf lässt sich zudem ein kleiner Tierpark besuchen.
4.623 Menschen leben hier auf 98,0 km², rechnerisch 47 je Quadratkilometer.
Angrenzend liegen das Gebiet um Spremberg und Tschernitz sowie die Stadt Forst (Lausitz).