Über die Postleitzahl 03229
Rund 24 Kilometer südwestlich von Cottbus liegt Altdöbern, das zusammen mit der Nachbargemeinde Luckaitztal die Postleitzahl 03229 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bildet. Beide Gemeinden gehören zur Niederlausitz und zum Amt Altdöbern; zu Luckaitztal zählen unter anderem die Orte Schöllnitz, Gosda und Muckwar, zu Altdöbern die Dörfer Reddern und Pritzen.
Das Ortsbild von Altdöbern prägt bis heute das Schloss, das der sächsische Generalmajor Alexander Dietrich von Eickstedt ab 1717 im barocken Stil errichten ließ, nachdem ihm ein älteres Renaissancegebäude zu bescheiden erschienen war. Zum Ensemble gehören ein Portal, Kavalierhäuser, ein Marstall und ein Park mit dem sogenannten Französischen Garten sowie dem dreizehn Hektar großen Salzteich. Die Kirche direkt am Markt entstand erst 1918 bis 1921 nach einem Brand des mittelalterlichen Vorgängerbaus und besitzt das größte Dorfkirchengeläut Brandenburgs. Wie weite Teile der Region ist auch Altdöbern vom Braunkohleabbau geprägt: Zwischen der Gemeinde und dem Ortsteil Pritzen entsteht durch Flutung des ehemaligen Tagebaus Greifenhain der über tausend Hektar große Altdöberner See.
In Luckaitztal erinnert der rund 43 Meter hohe Luckaitztaler Ziegelturm bei Weißag an einen älteren hölzernen Vorgänger, der wegen Schäden am Tragwerk abgerissen werden musste. Die Postleitzahl umfasst 102,7 km² mit 3.082 Einwohnerinnen und Einwohnern, eine Dichte von 30 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Vetschau im Norden und Großräschen im Süden.