Über die Postleitzahl 06258
Zwischen Halle (Saale) und Merseburg an der Saale liegt die Gemeinde Schkopau, die der Postleitzahl 06258 den Namen gibt und deren zahlreiche Ortsteile – darunter Raßnitz, Knapendorf, Hohenweiden, Wallendorf, Ermlitz, Luppenau, Lochau und Döllnitz – fast die gesamte Fläche der PLZ bilden.
Über das Gemeindegebiet verläuft die Saale-Elster-Talbrücke, mit rund 6,5 Kilometern die längste Eisenbahnbrücke Europas. Bekannt wurde Schkopau vor allem als Standort des VEB Chemische Werke Buna, dessen Leuchtreklame „Plaste und Elaste aus Schkopau“ einst an einer Elbebrücke der Transitautobahn warb und heute im Deutschen Historischen Museum in Berlin steht; der Chemiepark gehört inzwischen zu Trinseo. Im Ortsteil Raßnitz stand einst der Bornhöck, mit 65 Metern Durchmesser einer der größten Grabhügel der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur, bevor er im 19. Jahrhundert abgetragen wurde. Der Ort Raßnitz selbst wird bereits 1015 in einem bekannten mittelalterlichen Geschichtswerk des Bistums Merseburg genannt. Bei Hohenweiden erinnern zwei ehemalige Kiesgruben aus den 1930er Jahren an den Bau der Bunawerke.
Schkopau besitzt einen Bahnhof an der im 19. Jahrhundert eröffneten Strecke zwischen Halle und Bebra, die heute die Regionalbahnlinie RB25 befährt. Auf 99,9 km² leben 10.970 Menschen, das entspricht 110 Einwohnern je km².
Schkopau grenzt an Halle (Saale), Merseburg, Leuna, Bad Lauchstädt, Teutschenthal und Kabelsketal.