Über die Postleitzahl 06526
Sangerhausen, die Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz, gibt dieser Postleitzahl fast ihr gesamtes Gebiet – dazu kommen die Ortsteile Wippra, Oberröblingen, Riestedt, Morungen, Wettelrode, Obersdorf, Lengefeld und Rotha. Die Stadt liegt im Südwesten Sachsen-Anhalts, nahe der Grenze zu Thüringen.
Über Jahrhunderte, bis 1990, war Sangerhausen Zentrum des Sangerhäuser Reviers und Standort einer bedeutenden Montanindustrie für Kupfer und Silber. Das Stadtrecht erhielt der Ort, der vermutlich eine fränkische Gründung ist, bereits 1194. Bekannt ist Sangerhausen heute vor allem für sein Europa-Rosarium, das 1903 gegründet wurde und laut Betreiber die weltweit umfangreichste Sammlung an Rosensorten zeigt – daher der Beiname Rosenstadt. Der Ortsteil Wippra, bis zu seiner Eingemeindung 2008 selbstständige Gemeinde, trägt zahlreiche Fachwerkhäuser und die barocke St.-Marien-Kirche mit zwei rund 700 Jahre alten Glocken.
Der mittelalterliche Stadtkern von Sangerhausen versammelt gleich drei Stadtkirchen: die Marktkirche St. Jakobi, die im Kern romanische Kirche St. Ulrici und die Marienkirche, dazu das Alte und das Neue Schloss sowie das Rathaus. Jährlich am ersten Septemberwochenende findet das Kobermännchenfest statt, für das die Stadt bekannt ist.
Auf 207,7 km² zählt die Postleitzahl 25.770 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 124 je Quadratkilometer entspricht. Nachbarorte sind unter anderem Ballenstedt und Harzgerode im Norden sowie Allstedt im Süden.