Über die Postleitzahl 08547
Jößnitz bildet den weitaus größten Teil der Postleitzahl 08547, ergänzt um die Stadtteile Steinsdorf und Röttis. Alle drei gehören seit 1999 zur Großen Kreisstadt Plauen, sind aber staatlich anerkannte Erholungsorte geblieben. Jößnitz selbst wurde bereits 1230 als Gesnitz erwähnt und war ein erweitertes Platzdorf mit Rundweilerteil in Blockflur, bevor es 1969 Röttis und 1993 Steinsdorf eingemeindete.
Auf einem ins Tal vorspringenden Hügel steht das alte Schloss Jößnitz mit Schlosspark, Teich und Badehäuschen; der Kaltenbach durchquert den Park, bevor er an der Pfaffenmühle vorbei in die Weiße Elster mündet. Die Dorfkirche in ihrer heutigen Form mit Barockturm entstand 1755 und bewahrt im Inneren ein Gemälde aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren mit dem heiligen Georg als Drachentöter. In Steinsdorf steht ein Altar des Bildschnitzers Peter Breuer von 1497, und Röttis wurde bereits 1244 als Rothis genannt. Zu DDR-Zeiten erhielt Jößnitz mit einem Bettenhaus für ein FDGB-Ferienheim einen touristischen Aufschwung.
Die 13,1 km² der Postleitzahl beherbergen 2.479 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 190 je km² entspricht. Nach Norden schließt sich das Stadtgebiet von Plauen an, nach Süden die Postleitzahl 08548 mit Rosenbach.