Über die Postleitzahl 10369
Die Postleitzahl 10369 liegt zu 98 Prozent im Ortsteil Fennpfuhl und deckt fast drei Viertel von dessen Fläche ab – der größte Anteil unter allen Fennpfuhl-Postleitzahlen.
Im April 1961 begann die Planung für das in drei Bauabschnitte gegliederte Wohngebiet Lichtenberg (Nord), das eine große zusammenhängende Fläche einnehmen sollte. Als Baubeginn gilt der 1. Dezember 1972, als der Grundstein für das Doppel-Hochhaus am Roederplatz gelegt wurde; damit entstand hier die erste zusammenhängende Großwohnsiedlung der DDR in Plattenbauweise, wobei der Architekt Heinz Mehlan zum ersten Mal die elf Stockwerke hohe Bauform des Typs WBS 70-11 umsetzte.
Am Kreuzungspunkt von Leninallee und Ho-Chi-Minh-Straße war ursprünglich eine Anlage für Leichtathletik und Fußball vorgesehen, an ihrer Stelle entstand später jedoch Wohnbebauung. Nach 1990 verbesserten Um- und Neubauten die Handels- und Dienstleistungsqualität deutlich: In das alte Konsument-Gebäude zog das Warenhaus Horten, später bis 2007 ein Kaufhof, und die frühere Unterkunft für Bauarbeiter machte einem Neubau Platz.
Auf 1,6 km² zählt dieser Ortsteil hier 20.031 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 12.814 je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt an 10249 in Friedrichshain, an 10367 in Lichtenberg, an 10407 in Prenzlauer Berg sowie an Alt-Hohenschönhausen und Weißensee.