Über die Postleitzahl 13059
Diese Postleitzahl liegt fast vollständig in Berlin und deckt im Bezirk Lichtenberg den größten Teil des Ortsteils Wartenberg ab, dazu einen kleineren Teil von Neu-Hohenschönhausen.
Wartenberg entstand vermutlich um 1230 im Zuge jener Kolonisation, mit der Markgraf Albrecht der Bär seit 1157 Siedler unter anderem aus Flandern und den Rheinlanden nach Brandenburg gebracht hatte; nicht selten gaben diese ihren neuen Angerdörfern Namen ihrer früheren Heimat. Um 1250 entstand die Dorfkirche, bis zu ihrer Zerstörung 1945 eine der schönsten Dorfkirchen Berlins; ihr Marienaltar wurde rechtzeitig geborgen und lässt sich heute in der Taborkirche in Hohenschönhausen sowie im Märkischen Museum besichtigen. Urkundlich erwähnt wurde das Dorf erstmals 1270 mit einem Bernhardus de Wardenberge, dann wieder 1375 im Landbuch Karls IV.: Es hatte damals 53 Hufen Land, wovon drei dem Pfarrer und eine der Kirche zustanden, dazu acht Kossäten, einen Krug und einen Lehnsschulzen. Bis 1448 gehörte das Dorf mehreren Berliner und Cöllner Bürgerfamilien, darunter Blankenfelde und Boytin, ehe diese ihre Besitztümer nach dem sogenannten Berliner Unwillen an Kurfürst Friedrich II. verloren.
15.678 Menschen leben hier auf 6,3 km², das ergibt 2.469 Einwohner je Quadratkilometer. Vorwahl und Kennzeichen sind wie überall in Berlin 030 und B.