Über die Postleitzahl 13158
Im Westen des Bezirks Pankow liegt der Ortsteil Rosenthal, der den größten Teil dieser Postleitzahl einnimmt, ergänzt um Wilhelmsruh und kleinere Anteile Niederschönhausens. Rosenthal entstand um 1230 als Angerdorf und wurde 1356 erstmals als Pfarrdorf Rosendalle urkundlich erwähnt – ein Beleg für die schon damals bestehende Rosenthaler Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert. Bis zur Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 war der Ort im Kreis Niederbarnim in eine Landgemeinde und einen eigenen Gutsbezirk geteilt.
Ab 1871 entstand südöstlich des alten Dorfs die Landhauskolonie Nordend, deren Bevölkerung binnen dreißig Jahren spürbar zunahm. Wenig später, ab den 1890er Jahren, folgte südwestlich davon eine weitere Villenkolonie: Wilhelmsruh, entstanden in der Tradition solcher Berliner Vororte wie Dahlem oder Grunewald. Westlich davon entstand nach 1906 mit den Bergmann-Werken ein bedeutender Industriestandort für Fahrzeuge, Metallverarbeitung und Elektrotechnik, aus dem später der VEB Bergmann-Borsig hervorging. Bei der Teilung Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rosenthal Teil des Sowjetischen Sektors.
Auf 6,9 km² zählt die Postleitzahl 18.847 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 2.737 je Quadratkilometer. Der heutige Bezirk Pankow entstand erst 2001 aus der Zusammenlegung von Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee und gilt als geburtenreichster Bezirk der Stadt. Angrenzende Postleitzahlen liegen unter anderem in Niederschönhausen, Reinickendorf und im Märkischen Viertel.