Über die Postleitzahl 13589
Das Falkenhagener Feld im Berliner Bezirk Spandau bildet mit gut zwei Dritteln der Fläche den Kern der Postleitzahl 13589, dazu kommt ein Anteil von Hakenfelde.
Das Gebiet war ursprünglich von Schrebergärten und Landwirtschaft geprägt und schließt westlich an die Spandauer Altstadt an. Wegen der Wohnungsnot im damaligen West-Berlin wurde ab 1962 hier eine Großsiedlung errichtet, deren letzte Bauten erst in den 1990er Jahren fertiggestellt wurden; inzwischen kümmert sich ein vom Bezirk eingerichtetes Quartiersmanagement um die Siedlung. Städtebaulich markant sind die Häuser entlang der Zeppelinstraße mit ihren vier expressionistischen Türmen, die Richard Ermisch zwischen 1923 und 1927 an der Kreuzung mit der Falkenseer Chaussee errichtete – dieser Chaussee kommt bis heute die Rolle der Hauptverkehrsachse zu. An Sakralbauten stehen die katholische St.-Markus-Kirche mit aluminiumverkleideter Kegelkuppel und zwei evangelische Kirchen, Jeremia- und Zufluchtskirche, aus den 1960er Jahren. Der Friedhof In den Kisseln ist der flächenmäßig größte Friedhof Berlins, der Spektegrünzug mit dem Großen Spektesee dient als Naherholungsgebiet am Südrand. Das 1897 eröffnete und 1959 erweiterte Wasserwerk Spandau versorgt die Umgebung seit über einem Jahrhundert.
Auf 6,9 km² kommen 22.613 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 3.289 je Quadratkilometer.
Im Süden grenzt die Siedlung an Staaken, im Norden und Osten an weitere Spandauer Gebiete.