Über die Postleitzahl 13599
Im Osten des Bezirks Spandau erstreckt sich die Postleitzahl 13599 über den gesamten Ortsteil Haselhorst sowie Teile von Siemensstadt und Tegel.
Als Flurname taucht Haselhorst schon 1590 in einem Verzeichnis des Amtes Spandau auf. 1840 wurde das dortige Vorwerk zwangsversteigert und zum Rittergut Haselhorst erhoben; zwischen 1848 und 1859 entstand mit Mitteln des Ritterguts der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. 1910 wurde der Gutsbezirk als eigener Stadtteil in die kreisfreie Stadt Spandau eingemeindet, seit 1950 ist Haselhorst ein Ortsteil Berlins. Im Zweiten Weltkrieg wurden hier mehrere Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene errichtet, die für Siemens, BMW und andere Firmen arbeiten mussten; bis April 1940 zählte man 56 Luftangriffe, die sich Ende 1943 und im Februar 1944 verstärkten. Nach dem Krieg entstanden in den 1950er Jahren zahlreiche Wohnungen, unter anderem auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik. Zwischen 1930 und 1935 wurde zudem die Reichsforschungssiedlung errichtet, das Ergebnis eines Wettbewerbs zur Erforschung wirtschaftlicher Bauweisen für eine große Mustersiedlung. Im Osten reicht die PLZ in Siemensstadt hinein, das durch die Ansiedlung von Siemens & Halske auf den Nonnenwiesen ab 1897 entstand.
Auf 7,3 km² kommen 18.453 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 2.521 je Quadratkilometer.
Die PLZ grenzt an Spandau und Hakenfelde, an Siemensstadt sowie über die Havel an Tegel.