Über die Postleitzahl 14662
Friesack im Norden des Landkreises Havelland liegt am Alten Rhin zwischen Rhinkanal und Havelländischem Hauptkanal und wird vom gleichen Amt verwaltet wie die Gemeinden Wiesenaue und Mühlenberge. Der Ortsname ist slawisch und bedeutet sinngemäß „Ort, an dem Heidekraut wächst“; erste Erwähnung fand die Stadt 1216.
Weit älter ist der westlich der Stadt gelegene Moorfundplatz Friesack: Er zeigt eine fast lückenlose Besiedlung durch Jäger und Sammler von 9200 bis 5500 vor Christus und gilt als einer der bedeutendsten mesolithischen Fundplätze Nordeuropas. Die Ortsteile Vietznitz und Warsow gehörten jahrhundertelang der Adelsfamilie von Bredow, ebenso Wagenitz und Senzke im Amt Mühlenberge. Zootzen am Nordrand des Rhinluchs, seit 1315 belegt, besteht aus mehreren kleinen Siedlungen und liegt am Rand des gleichnamigen, urwaldartigen Waldgebiets.
4.092 Menschen leben auf 170,1 km², das entspricht 24 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Nauen, das Milower Land, Rhinow und Fehrbellin.