Über die Postleitzahl 15745
Wildau, bis 1922 Hoherlehme genannt, liegt nahe dem südöstlichen Stadtrand Berlins am Hang des Teltowplateaus und wird im Osten von der Dahme begrenzt. Die Stadt trägt seit 2024 den Beinamen Hochschulstadt, benannt nach der hier ansässigen Technischen Hochschule Wildau. Ihren Namen erhielt der Ort erst 1855, als ein bis dahin namenloses Ackergut den Beinamen „Wildau“ bekam; zuvor hieß die Ansiedlung nach ihrer Ziegelei „Springziegelei“.
Der eigentliche Aufstieg begann 1900 mit der Eröffnung des Lokomotivwerks der Berliner Maschinenbau AG, das über einen Stichkanal an die Dahme angebunden wurde. Nach 1949 wurde daraus der Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, später Teil des Kombinats „Ernst Thälmann“; nach 1990 legte die Treuhandanstalt die meisten Anlagen still. Auf dem früheren Werksgelände haben sich heute Unternehmen der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus angesiedelt, neben der Hochschule selbst.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 10.398 Menschen, das ergibt bei 9,1 km² eine Dichte von 1.147 Einwohnern je Quadratkilometer. Wildau grenzt an Königs Wusterhausen im Norden und Osten (15711, 15713) und an Zeuthen im Westen (15738).