Über die Postleitzahl 15938
Golßen im Landkreis Dahme-Spreewald, Sitz des Amtes Unterspreewald, gibt der Postleitzahl 15938 ihren Namen und teilt sie sich mit den Gemeinden Steinreich, Kasel-Golzig und Drahnsdorf am Übergang vom Glogau-Baruther Urstromtal zum Niederen Fläming.
Golßen entstand im Zuge der deutschen Ostsiedlung im 12. Jahrhundert, seine älteste erhaltene Urkunde datiert auf 1276; der Marktplatz zeigt bis heute die für eine Angersiedlung typische Form. Über Jahrhunderte prägte die Familie von Stutterheim als Grundherren ein Gebiet, das weit über das heutige Stadtgebiet hinausreichte, ehe das Schloss 1846 an die Grafen zu Solms-Baruth überging. Im Ortsteil Glienig der Gemeinde Steinreich gehört zum später erbauten Schloss ein Park mit einer künstlichen Korallentropfsteinhöhle. Kasel-Golzig entstand erst 1926 durch den Zusammenschluss zweier Dörfer und besitzt einen klassizistischen Schlosskomplex aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Drahnsdorf zog sich 1858 der entlassene preußische Ministerpräsident Otto von Manteuffel auf das Gut seiner Familie zurück.
Die Region um Golßen ist für ihre Spreewälder Gurken bekannt, die im Ort auch verarbeitet werden. Auf 166,3 km² kommen 4.148 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 25 je km². Nachbarorte sind Baruth, Schönwalde, Luckau und Dahme.