Über die Postleitzahl 16227
Finow, seit 1970 ein Ortsteil von Eberswalde im Landkreis Barnim, prägt den größten Teil dieser Postleitzahl; hinzu kommen das Brandenburgische Viertel und die Clara-Zetkin-Siedlung am westlichen Stadtrand.
Der heutige Ortsteil entstand 1928 aus dem Zusammenschluss des Dorfes Heegermühle mit den vormals eigenständigen Gemeinden Eisenspalterei, Wolfswinkel und Messingwerk und erhielt 1935 das Stadtrecht, bevor er 1970 mit Eberswalde vereinigt wurde. Die alten Ortsnamen erinnern an die metallverarbeitende Industrie, die hier seit 1698 mit dem Messingwerk ansässig war und bis 1945 bestand; am nördlichen Rand von Finow steht noch der von Paul Mebes errichtete Wasserturm, der später zu einem Kriegerdenkmal umgestaltet wurde. In der benachbarten Clara-Zetkin-Siedlung, deren Grundstein 1934 für Beschäftigte des Messingwerks gelegt wurde, schuf der Landschaftsarchitekt Gustav Allinger die Grünanlagen für die dortige Belegschaft.
Auf einer Fläche von 19,1 km² zählt die Postleitzahl 15.967 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 834 je Quadratkilometer.
Nach Nordosten schließt mit der Postleitzahl 16244 die Gemeinde Schorfheide an, nach Süden die Eberswalder Innenstadt unter der 16225.