Über die Postleitzahl 17326
Brüssow, die nördlichste Stadt Brandenburgs, liegt im äußersten Nordosten des Landkreises Uckermark zwischen Prenzlau, Pasewalk und der polnischen Metropole Stettin und stellt praktisch allein diese Postleitzahl; zur Stadt gehören hier die Ortsteile Brüssow, Grünberg, Wollschow, Woddow und Bagemühl.
Um die frühere slawische Siedlung, die gegen Ende des zwölften Jahrhunderts zu einem deutschen Burgstandort wurde, finden sich mit den Megalithanlagen von Brüssow-Hammelstall und der Nekropole von Wollschow, wo einst 28 Steinkisten und 14 Urdolmen angelegt wurden, Zeugnisse einer deutlich älteren Besiedlung. Das Stadtrecht ist erstmals 1259 in einer von Ritter Heinrich von Stegelitz verfassten Urkunde belegt. 1935 schenkte Adolf Hitler die weitläufige Domäne Brüssow dem Generalfeldmarschall August von Mackensen. Albrecht Schönherr, ein Schüler Dietrich Bonhoeffers und später Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, wirkte hier zwischen 1937 und 1946 als junger Pfarrer.
Auf 101,5 km² zählt man 1.746 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 17 je Quadratkilometer. Umliegend liegen Prenzlau (17291), Pasewalk (17309) und Krackow (17329).