Über die Postleitzahl 18519
Südlich von Stralsund erstreckt sich zu fast 100 Prozent die Gemeinde Sundhagen über diese Postleitzahl im Landkreis Vorpommern-Rügen, 2009 aus sieben vormals selbstständigen Gemeinden entstanden. Ihr Name ist ein Kunstwort ohne geschichtlichen Bezug: Er verbindet den Strelasund mit den zahlreichen Hagendörfern der Umgebung.
Im Naturschutzgebiet bei Niederhof brütet eine der größten Kormorankolonien Deutschlands mit mehreren tausend Brutpaaren; unweit davon liegt ein jüdischer Friedhof. Im Ortsteil Horst stand im Mittelalter die Burg Ekberg, eine Befestigungsanlage der damals hier herrschenden rügischen Fürsten. Die 1249 erstmals erwähnte Marienkirche in Brandshagen zählt zu mehreren gotischen Kirchen der Gemeinde, und in Reinkenhagen erinnert ein Erdölmuseum an frühere Bohrungen. Über Stahlbrode besteht eine Fährverbindung zur Insel Rügen, während Bahnhöfe in Wüstenfelde, Miltzow und Jeeser an der Strecke Angermünde–Stralsund liegen.
5.114 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 159,4 km², das entspricht 32 je Quadratkilometer.