Über die Postleitzahl 19061
Südlich und südöstlich des Schweriner Sees erstrecken sich in dieser Postleitzahl mehrere große Stadtteile, allen voran der Große Dreesch: 1989 war er mit weitem Abstand der größte Ortsteil Schwerins und galt vielen als das landschaftlich reizvollste Plattenbaugebiet der DDR, mit Blick von der Anhöhe über See und Altstadt. Nach der Wende teilte man ihn entsprechend seinen drei Bauabschnitten in Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz auf.
Gartenstadt lag ursprünglich am östlichen Stadtrand und rückte durch die Stadterweiterungen der 1970er Jahre ins Zentrum; heute prägen Wohnbebauung und das Technologie- und Gewerbezentrum Schwerin/Wismar das Bild. Krebsförden, erstmals 1285 als Creuesforde erwähnt, war noch in den 1920er Jahren landwirtschaftlich geprägt, als sich hier Arbeiter und Handwerker aus der Stadt gegen den Widerstand der alteingesessenen Bauern ansiedelten; 1936 wurde der Ort eingemeindet. Ostorf zwischen Ostorfer See und Schweriner See gilt als einer der ältesten bekannten Siedlungsplätze der Stadt, blieb aber trotz mittelalterlicher Eingemeindungsversuche bis ins frühe 20. Jahrhundert eigenständig.
Auf 47,7 km² leben in der PLZ 19061 19.354 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 406 je Quadratkilometer. Die Nachbarschaft reicht von den übrigen Schweriner Postleitzahlen 19053, 19055, 19057, 19059 und 19063 bis zu den Gemeinden Pampow, Rastow und Plate.