Über die Postleitzahl 19065
Östlich der Landeshauptstadt Schwerin, im Landkreis Ludwigslust-Parchim und verwaltet vom Amt Crivitz, liegen die Gemeinden Pinnow, Gneven, Raben Steinfeld und Teile von Langen Brütz, dazu der Ortsteil Godern der Gemeinde Pinnow. Pinnow wurde 1265 erstmals als Pinnowe erwähnt, der Name geht auf das altslawische Wort für Baumstamm zurück und bezeichnete demnach einen Ort, an dem Baumstämme lagerten. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort niedergebrannt und blieb lange verödet, die Erholung davon zog sich über Generationen hin.
In Raben Steinfeld stand schon 1160 eine deutsche Burg, wenn auch die erste urkundliche Erwähnung erst 1410 folgte; der Name verbindet die Familie von Raben mit den steinigen Feldern der Endmoräne ringsum. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ging das Gut in herzoglichen Besitz über, 1886/87 wurde das frühere Jagdschloss zur großherzoglichen Sommerresidenz umgebaut. Am Ostufer des Schweriner Sees endete hier am 2. Mai 1945 der Todesmarsch für einen großen Teil der aus dem KZ Sachsenhausen getriebenen Häftlinge; seit 1973 erinnert eine Gedenkstätte an der Stör daran. Gneven wiederum, erstmals 1246 urkundlich erwähnt, war lange Sitz eines oft den Besitzer wechselnden Gutes, das seit den 1990er Jahren als Agrarproduktivgenossenschaft besteht.
Auf 45,8 km² zählt die PLZ 19065 3.545 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 77 je Quadratkilometer. Die Nachbarschaft reicht von der Schweriner Postleitzahl 19063 über Leezen, Banzkow und Sukow bis nach Crivitz und Brüel.