Über die Postleitzahl 19417
Warin gehört, anders als die meisten Nachbarorte, zum Landkreis Nordwestmecklenburg und ist Grundzentrum im Amt Neukloster-Warin. Die Postleitzahl umfasst neben der Stadt die Gemeinden Bibow, Jesendorf und Ventschow.
Die ältesten Spuren im Stadtgebiet sind Großsteingräber wie der Großdolmen von Mankmoos, urkundlich erwähnt wurde Warin erstmals 1178. Ab 1263 ließ der Bischof von Schwerin eine Burg errichten, unter deren Schutz eine Siedlung entstand, die schon 1306 einen eigenen Rat besaß. Warin liegt zwischen zwei Seen, dem Glammsee und dem Großen Wariner See, die der Mühlengraben im Stadtgebiet miteinander verbindet; die neugotische Stiftskirche entstand 1874 bis 1878 anstelle eines Vorgängerbaus von 1233, das Predigerwitwenhaus von 1733 gilt als ältestes Gebäude der Stadt. In Bibow zeichnete der Maler Lyonel Feininger 1921 während eines Zughalts die dortige gotische Backsteinkirche, das Original hängt heute im Busch-Reisinger Museum der Universität Harvard. Bei Jesendorf legten Archäologen 2008 den größten bekannten vorzeitlichen Feuerstellenplatz Deutschlands frei. Ventschow, erstmals 1235 urkundlich genannt, beging 2012 seine 777-Jahr-Feier.
Auf 102,0 km² leben 4.702 Menschen, das entspricht 46 Einwohnern je Quadratkilometer. Südlich schließt sich die Nachbar-PLZ 19412 rund um Brüel an.