Über die Postleitzahl 21031
Diese Postleitzahl deckt sich vollständig mit dem Stadtteil Lohbrügge im Südosten Hamburgs, dem einwohnerstärksten und am dichtesten bebauten Teil des sonst eher ländlich geprägten Bezirks Bergedorf.
Der Name Lohbrügge setzt sich aus „Loh“ für Wald oder Waldlichtung und „brügge“ für Brücke zusammen und verweist damit auf einen alten Flussübergang. Das Gebiet taucht am 1. November 1257 erstmals in einer Urkunde auf: Darin verkauften zwei Grafen aus dem Haus Holstein-Stormarn-Lauenburg, Johannes und Gerhard, den Asbrook für 70 Mark Hamburgische Pfennige an zwölf umliegende Dörfer, darunter neben Lohbrügge auch Glinde, Schönningstedt und Boberg. Boberg selbst, dessen Name Buchenberg bedeutet, ist bereits 1233 als Bocberge belegt und blieb bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein Bauerndorf an der Landstraße nach Bergedorf. 1929 wurde es nach Sande eingemeindet, das dabei in Lohbrügge umbenannt wurde; mit dem Groß-Hamburg-Gesetz kam der gesamte Stadtteil 1937 zu Hamburg.
Im Norden entstand ab 1959 die Großwohnsiedlung Lohbrügge-Nord, mit tausenden geplanten Wohnungen seinerzeit eines der größten Wohnungsbauvorhaben Westdeutschlands. Grundsteinlegung war 1960, gebaut wurde bis in die 1970er Jahre hinein, mit Hochhäusern ebenso wie niedrigen Reihenhäusern sowie Parkanlagen und einem eigenen Fernheizwerk.
Auf 5,5 km² zählt Lohbrügge 29.012 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 5.252 je Quadratkilometer. Über die Bundesstraße 5 ist der Stadtteil mit der Hamburger Innenstadt verbunden; nach Osten grenzt die PLZ 21033 an.