Über die Postleitzahl 21407
Südöstlich von Lüneburg liegt, eingebettet zwischen der Lüneburger Heide und dem Wendland, die Gemeinde Deutsch Evern im Landkreis Lüneburg, die fast die gesamte Postleitzahl 21407 einnimmt. Als einwohnerstärkste der vier Mitgliedsgemeinden gehört sie zur Samtgemeinde Ilmenau; zusammen mit Adendorf, Bardowick, Reppenstedt, Vögelsen und Wendisch Evern bildet sie einen dichter besiedelten Vorortbereich um die Kernstadt.
Am Ufer der Ilmenau kamen Steingeräte der Ahrensburger Kultur aus der jüngeren Altsteinzeit zum Vorschein, und auf dem sogenannten Wandelfeld wurden bronzezeitliche Grabhügel ausgegraben – bekanntester Fund ist die reich mit Schmuck bestattete „Dame von Deutsch Evern“ aus der mittleren Bronzezeit. Erste schriftliche Spuren des Ortes finden sich in einem Dokument des Bistums Verden, das spätestens auf das Jahr 1148 datiert wird. Seinen Namen erhielt er in Abgrenzung zum benachbarten, einst slawisch besiedelten Wendisch Evern: Der Name Evern geht auf den Personennamen Ebur zurück.
Heute verfügt Deutsch Evern über ein Ärztehaus, eine Apotheke, Kindergärten, eine Grundschule und ein Gewerbegebiet an der Schützenstraße. Auf 11,2 km² zählt die PLZ 3.617 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Dichte von 323 je km². Angrenzend liegen die Lüneburger Postleitzahlen sowie Wendisch Evern, Melbeck, Barnstedt und Bienenbüttel.