Über die Postleitzahl 21509
Östlich von Hamburg, im Kreis Stormarn, liegt die Stadt Glinde, die den weit überwiegenden Teil der Postleitzahl 21509 bildet; kleine Randanteile gehören zu den Nachbargemeinden Barsbüttel und Reinbek. Durch den Ort fließt die Glinder Au, die weiter südlich in die Bille mündet.
Erstmals erwähnt wird Glinde in einer Schenkungsurkunde vom 25. März 1229, mit der Graf Adolf IV. von Holstein das Dorf dem Zisterzienserinnenkloster Maria Magdalen übertrug; der Konvent zog später nach Reinbek um, und Glinde diente fortan dem Unterhalt der Nonnen. 1648 entstand an der Glinder Au eine Wassermühle, die im Lauf der Zeit als Walk-, Kupfer-, Farbholz- und schließlich als Kornmühle diente und heute als Museum besichtigt werden kann. Mit der Ansiedlung der Krupp-Tochter Kurbelwellenwerk GmbH 1937 hielt die Industrie Einzug; im nahen Arbeitslager Wiesenfeld mussten während des Zweiten Weltkriegs fast 3000 Zwangsarbeiter für den Betrieb arbeiten. Heute liegen im Industriegebiet zwischen Glinde und Reinbek mehrere mittelständische Unternehmen.
Auf 11,1 km² leben in der PLZ 18.299 Menschen bei einer Dichte von 1.647 Einwohnern je km². Über die Kreisstraße 80 ist die Bundesautobahn 24 erreichbar. Angrenzend liegen Reinbek, Wentorf, Hamburg, Oststeinbek und Barsbüttel.