Über die Postleitzahl 21684
Zwischen den südlichen Stadtteilen von Stade und der Gemeinde Agathenburg liegt diese Postleitzahl im niedersächsischen Landkreis Stade. Der größte Anteil entfällt auf Stade selbst, vor allem auf die Ortschaften Wiepenkathen und Hagen, während Agathenburg gut ein Viertel der Fläche stellt.
Wiepenkathen ist der größte Stadtteil Stades und wurde erstmals 1204 erwähnt; er verfügt als eine von vier Ortschaften über einen eigenen Ortsrat. Bekannt ist der Ort durch einen archäologischen Fund: 1935 kam beim Torfstechen in fast drei Metern Tiefe ein Flintdolch zutage, dessen Lederscheide zu den ganz wenigen erhaltenen in Europa zählt – die eingewebte Fütterung aus Schafwolle gilt als ältester Wollnachweis des Kontinents. Hagen, urkundlich seit 1130 belegt, war bis 1972 eine eigenständige, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, bevor es nach Stade eingemeindet wurde. In Agathenburg wiederum ließ der schwedische Statthalter Hans Christoph von Königsmarck 1652 ein Landschloss errichten, das er nach seiner Frau Agathe von Lehsten benannte; seine Enkelin Aurora von Königsmarck, später Favoritin Augusts des Starken, verbrachte als Kind viele Tage dort.
Auf der Fläche der PLZ leben 8.732 Menschen bei einer Dichte von 199 Einwohnern je km², die Gesamtfläche beträgt 43,8 km². Nach Süden und Westen schließen sich Fredenbeck und Himmelpforten an, nach Osten die übrigen Stader Postleitzahlen.