Über die Postleitzahl 23747
Am Nordwestrand der Lübecker Bucht, zwischen Kellenhusen und Grube, liegt das Ostseeheilbad Dahme, das mit den Ortsteilen Dahmerfelde und Gruberhagen den größten Teil dieser Postleitzahl bildet; ein kleines Randstück fällt auf die Gemeinde Grube. Dahme wurde 1299 erstmals urkundlich erwähnt, woran ein Gedenkstein im Ortszentrum erinnert. Der Name geht entgegen einer verbreiteten Vermutung nicht auf ein slawisches Wort für Eichenwald zurück, sondern auf frühe Lehnsherren des Gebiets mit Namen wie Johann de Dame oder Heinrich Dameshövet.
Am Wittenwiewerbarg – dem „Weiße-Weiber-Berg“ – sind noch die Reste einer im 13. und 14. Jahrhundert von einem Graben und Wall umgebenen Turmhügelburg zu erkennen, seit 1974 unter Denkmalschutz. Auf dem Nysted-Platz liegt mit dem „Kleinen Schweden“ ein mehrere Tonnen schwerer Findling, den die letzte Eiszeit einst aus Mittelschweden bis an diese Küste schob. Seit 1912 besteht in Dahme eine Seebrücke für den Ausflugsverkehr, die heute in ihrer vierten Fassung seit 1979 rund 205 Meter weit ins Meer reicht.
Auf 10,0 km² kommen 1.227 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 123 je km². Die Buslinie 550 verbindet Dahme mit Grömitz, Neustadt in Holstein und Oldenburg in Holstein.