Über die Postleitzahl 23820
Rund zwölf Kilometer östlich von Bad Segeberg liegt die Gemeinde Pronstorf, die mit ihren Ortsteilen Eilsdorf, Goldenbek, Reinsbek, Strenglin und Wulfsfelde nahezu die gesamte Postleitzahl 23820 ausmacht und zum Amt Trave-Land gehört. Der Name geht wohl auf die Zeit der Völkerwanderung zurück, die Endung -torf bedeutet schlicht Dorf.
Südwestlich von Strenglin ist im Boden noch der ovale Umriss einer frühmittelalterlichen Wallanlage zu erkennen, vermutlich einst vom Stamm der Wagrier errichtet. Die spätromanische Vicelinkirche, deren Turm noch aus dem 12. Jahrhundert stammt, wurde 1198 erstmals urkundlich erwähnt; auf ihrem Friedhof liegt General Paul von Lettow-Vorbeck begraben. Das Adlige Gut Pronstorf ging 1875 an die Familie zu Rantzau über, die es bis heute bewirtschaftet. Bis 1929 hieß die Gemeinde noch Eilsdorf. 1981 diente Pronstorf dem ZDF-Fernsehfilm Landluft als Kulisse, und von einem Punkt an der L 71 lässt sich bei gutem Wetter die Silhouette der Lübecker Türme erkennen.
Auf 36,1 km² leben 1.574 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 44 je Quadratkilometer. Der Wardersee liegt im Gemeindegebiet, Nachbarorte sind unter anderem Rohlstorf und Wensin.