Über die Postleitzahl 24369
Rund um den Aassee, oberhalb des Nordstrands der Eckernförder Bucht und mitten auf der Halbinsel Schwansen, erstreckt sich die Gemeinde Waabs, die praktisch die gesamte Postleitzahl 24369 im Kreis Rendsburg-Eckernförde umfasst. Neben Groß- und Kleinwaabs gehört auch der Ferienort Langholz dazu, der nur wenige feste Einwohner hat, dafür aber Ferienwohnungen, einen Campingplatz, ein Schullandheim und einen Reiterhof bietet. Rund 12 Kilometer Naturstrand mit mehreren Campingplätzen liegen im Gemeindegebiet.
Zahlreiche Hünengräber zeugen von einer langen Siedlungsgeschichte: Das 57 Meter lange, in der Jungsteinzeit errichtete Hünenbett von Waabs-Karlsminde wurde 1976 bis 1978 restauriert und ist als archäologisches Denkmal zugänglich, dazu kommen der Langholz Dolmen und die Langbetten von Rothensande. Der Ortsname Der Name Waabs findet sich urkundlich erstmals 1382, in einer Schreibweise, die auf altdänische Wörter für Waffe oder Wappen und für Landzunge zurückgeht. Erst 1928 wurden sechs damals eigenständige Gutsbezirke – darunter Hökholz, Karlsminde und Sophienhof – zur heutigen Gemeinde Waabs zusammengelegt. Fremdenverkehr und Landwirtschaft sind die wirtschaftlichen Standbeine.
Auf 33,1 km² leben 1.443 Menschen, das entspricht einer Dichte von 44 Einwohnern je Quadratkilometer. Zur Nachbarschaft zählen Damp, Barkelsby, Holzdorf und Loose.