Über die Postleitzahl 24376
Die Schleistadt Kappeln bildet mit gut der Hälfte der Fläche den Schwerpunkt dieser Postleitzahl im Kreis Schleswig-Flensburg; sie erstreckt sich über die beiden Landschaften Angeln und Schwansen. Hinzu kommen Teile der Umlandgemeinden Hasselberg, Rabel und Grödersby, die alle vom Amt Geltinger Bucht beziehungsweise Kappeln-Land verwaltet werden.
Kappeln wurde 1357 erstmals urkundlich erwähnt; sein Name geht auf eine Kapelle zurück, die schon im 14. Jahrhundert am hohen Schleiufer stand. Ein einzigartiges Zeugnis der Fischereigeschichte ist der Heringszaun in der Schlei, eine große Reuse aus dem 15. Jahrhundert – letzter Vertreter einer einst in Europa verbreiteten Fangmethode, dem Museumshafen und Schleimuseum gewidmet sind. Die spätbarocke St.-Nicolai-Kirche entstand 1789 bis 1793 und bewahrt aus ihrer Vorgängerkirche unter anderem ein Retabel des Eckernförder Knorpelbarock-Meisters Hans Gudewerth dem Jüngeren. Der 2006 geschlossene Marinestützpunkt Olpenitz, an dem einst bis zu 4000 Arbeitsplätze hingen, wurde inzwischen zum Ostseeresort umgebaut. Auch Hasselberg an der Ostsee, seit 1970 aus drei Landgemeinden vereinigt, lebt heute vor allem vom Tourismus.
10.218 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 67,0 km², das ergibt 153 Menschen je Quadratkilometer. Nachbargebiete sind unter anderem Gelting, Arnis, Maasholm und Rabenkirchen-Faulück.