Über die Postleitzahl 24401
Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 24401 nimmt die Gemeinde Böel im Kreis Schleswig-Flensburg ein, die zum Amt Süderbrarup gehört und aus dem Zusammenschluss von Böel und Böelschuby hervorgegangen ist. Sie liegt in der Landschaft Angeln, überwiegend landwirtschaftlich geprägt, mit zahlreichen Wohngebieten.
Böel wurde 1231 als Böla erstmals erwähnt, der Name geht auf ein altdänisches Wort für Siedlung oder Gehöft zurück. Die spätromanische St.-Ursula-Kirche aus dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts, deren Turm mit dem achteckigen Zeltdach erst im 15. Jahrhundert hinzukam, bildete das Zentrum des Kirchspiels Böel und gehörte ab 1477 zum Mohrkircher Antoniter-Kloster. Im 19. Jahrhundert verlief südlich des Ortes am Bach Oxbek eine Sprachgrenze: Die dänischen Sprachreskripte sahen vor, dass dort Dänisch die Schulsprache werden sollte, was viele Eltern dazu brachte, ihre Kinder lieber auf der Südseite der Grenze anzumelden. Böelschuby wurde erst 1974 nach Böel eingegliedert.
675 Menschen leben auf 12,3 km², das entspricht 55 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Süderbrarup, Mohrkirch und Struxdorf.