Über die Postleitzahl 24568
Die Mittelstadt Kaltenkirchen im Kreis Segeberg stellt gut ein Drittel der Fläche dieser Postleitzahl und liegt an der Autobahn 7 gut 32 Kilometer nördlich von Hamburg. Um sie herum liegen die kleineren Gemeinden Nützen, Kattendorf, Oersdorf und Winsen, die zu den Ämtern Auenland Südholstein beziehungsweise Kisdorf gehören.
Die erste Kirche Kaltenkirchens entstand um 1200, der Ortsname „Koldenkerken“ ist seit 1301 belegt und bedeutet sinngemäß alte, verfallene Kirche; seit 1701 ist die heutige Namensform gebräuchlich. Der Ort lag an der historischen Kimbrischen Heerstraße, über die vom 16. bis 18. Jahrhundert der Ochsenweg von Jütland Richtung Hamburg führte, und wurde im Dreißigjährigen Krieg zweimal von schwedischen Truppen niedergebrannt. In der Nachbargemeinde Nützen erinnert die Gedenkstätte Springhirsch an das dortige Außenlager des KZ Neuengamme, in dem zwischen 1944 und 1945 mehrere Hundert Häftlinge beim Ausbau des nie fertiggestellten Militärflugplatzes Kaltenkirchen ermordet wurden. Kattendorf ist bereits 1326 als „de Cattendorpe“ erwähnt, während Oersdorf 1496 erstmals unter dem Namen Oygeestorpp auftaucht.
26.297 Menschen leben auf 65,2 km², das entspricht 403 Einwohnern je Quadratkilometer. Die AKN-Bahnstrecke Hamburg-Altona–Neumünster verbindet Kaltenkirchen mit der Region, benachbart liegen Henstedt-Ulzburg, Kisdorf und Lentföhrden.