Über die Postleitzahl 24625
Nordöstlich von Neumünster, an der Grenze der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde, liegt die Postleitzahl 24625 mit den etwa gleich großen Gemeinden Großharrie im Amt Bokhorst-Wankendorf und Negenharrie im Amt Bordesholm, zu der auch der Ortsteil Fiefharrie gehört.
Großharrie ist als Rundling angelegt und seit dem 13. Jahrhundert belegt, jungsteinzeitliche Funde weisen auf eine noch ältere Besiedlung hin. Negenharrie wurde 1408 als Kerstoffersharghe erstmals erwähnt und 1408 vom Kloster Bordesholm erworben; erst um 1615 kam der heutige Name auf, der wohl auf neun Höfe (niederdeutsch negen) verweist. Der benachbarte Ortsteil Fiefharrie hieß entsprechend zunächst Gripesharghe, später Vifharry nach vermutlich fünf Höfen. Im Dreißigjährigen Krieg verlor Negenharrie 1627 fast seinen gesamten Tierbestand an plündernde Kriegshorden. Bis heute prägen Fachwerk- und Backsteinbauernhöfe aus dem 19. Jahrhundert das Bild, eine alte, geschützte Lindenallee steht am Dorfplatz von Fiefharrie, und beide Gemeinden grenzen an das Naturschutzgebiet Dosenmoor.
837 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 25,2 km², das sind 33 je Quadratkilometer.
Das Gebiet liegt zwischen den Bundesautobahnen 7 und 21; Nachbarplätze sind Neumünster, Bordesholm und Schillsdorf.