Über die Postleitzahl 24635
Rickling und Daldorf teilen sich die Postleitzahl 24635 im Kreis Segeberg, beide im Amt Boostedt-Rickling und beide Teil von Schleswig-Holstein. Rund 72 Prozent der PLZ-Fläche liegen in Rickling, der Rest fast vollständig in Daldorf; zu Rickling gehören außerdem die Orte Fehrenbötel und Hoheluft sowie die Höfe Hörn und Pettluis (letzterer bei Daldorf).
Rickling wurde 1164 erstmals erwähnt. Prägender für den Ort wurde aber das späte 19. Jahrhundert: 1883 richtete der Landesverein für Innere Mission dort die Arbeiterkolonie Rickling ein, aus der später das heutige Psychiatrische Krankenhaus hervorging. In der NS-Zeit stand auf demselben Gelände zeitweise ein Konzentrationslager. Bis heute ist die soziale Arbeit ein wichtiger Wirtschaftszweig des Ortes, mit Krankenhaus, Altenpflegeheim und einer betreuten Wohnanlage, die gemeinsam eine größere Zahl von Menschen betreuen. Seit 1996 braut die Ricklinger Landbrauerei am Ort. Daldorf dagegen ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, ergänzt durch zwei Holzverarbeitungsbetriebe; zum Gemeindegebiet zählt zudem ein Teil des ausgedehnten ErlebnisWaldes Trappenkamp.
Auf 53,9 km² kommen in der PLZ 24635 3.738 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 69 je Quadratkilometer. Verkehrlich liegt das Gebiet an der A 21 zwischen Neumünster und Bad Segeberg, Rickling zusätzlich an der Bahnstrecke Neumünster–Bad Oldesloe. Nachbarorte sind unter anderem Bad Segeberg, Wahlstedt und Boostedt.