Über die Postleitzahl 24850
Nordwestlich von Schleswig, am Übergang der Schleswiger Vorgeest zur Landschaft Angeln, liegen Schuby, Lürschau und Hüsby und bilden gemeinsam die Postleitzahl 24850 im Amt Arensharde; Schuby stellt knapp die Hälfte der Fläche.
Der Name Schuby geht auf das dänische „Skovby", zu deutsch Walddorf, zurück, erste Erwähnungen reichen bis 1196 zurück, und Archäologen legten aus der Wikingerzeit bereits 36 Häuser frei. Kirchlich war der Ort bis 1864 dem Kirchspiel Sankt Michaelis zugeordnet, danach kurzzeitig der inzwischen aufgelösten Gemeinde Friedrichsfeld. Heute prägen neben Landwirtschaft auch eine Biogasanlage, die Zuckerrüben zu Biomethan vergärt, und ein Umspannwerk der Firma Tennet den Ort, mehrere kleinere Internethändler haben hier ihren Sitz. Lürschau wird vom historischen Ochsenweg gequert, der hier stellenweise fast im Originalzustand erhalten ist; am 28. September 1043 soll König Magnus von Norwegen auf der Lürschauer Heide ein Heer der Wenden vernichtend geschlagen haben, nachdem deren Anführer Ratibor gefallen war. Der Ortsteil Wilhelmslust birgt mit der „Räuberhöhle" die Reste eines steinzeitlichen Megalithgrabs. Hüsby wiederum gewann 1999 den Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" und hat trotz neuer Baugebiete seinen dörflichen Charakter bewahrt, auch wenn von einst zahlreichen Höfen nur noch fünf landwirtschaftliche Betriebe übrig sind.
Auf 49,1 km² zählt die Postleitzahl 4.512 Einwohnerinnen und Einwohner, 92 je Quadratkilometer.
Benachbart liegen Schleswig im Süden, Idstedt und Nübel im Osten sowie Silberstedt im Westen.