Über die Postleitzahl 24888
Im Amt Süderbrarup, Kreis Schleswig-Flensburg, teilen sich Steinfeld und Loit diese Postleitzahl. Steinfeld liegt am nördlichen Ufer der Schlei, Loit auf halbem Weg zwischen Schleswig und Kappeln im Tal der Loiter Au, die dort mehrere Zuflüsse aufnimmt, ehe sie selbst in die Schlei mündet; zur Gemeinde Loit gehört auch der zweite Ortskern Muschau.
Spuren aus der Jungsteinzeit belegen eine sehr frühe Besiedlung Steinfelds, ein eisenzeitliches Urnengräberfeld und ein wikingerzeitlicher Münzhortfund kommen hinzu; schriftlich erwähnt wird der Ort aber erst um 1450 im Einkünfteverzeichnis des Schleswiger Domkapitels, dem er größtenteils gehörte. Loit erscheint 1352 erstmals urkundlich, dürfte aber älter sein, da seine Kirche schon im 12. Jahrhundert entstand; diese romanische Feldsteinkirche erhielt 1834 ihre heutige Form und trägt Fresken aus dem 17. Jahrhundert sowie eine der ältesten Kanzeln Schleswig-Holsteins. Der Überlieferung nach soll bei Loit einst die Raubritterburg Borriswohld gestanden haben. Beide Orte lagen an der 1883 eröffneten Bahnstrecke der Schleswiger Kreisbahn, deren Trasse heute als Radweg dient. Landwirtschaft prägte lange beide Gemeinden, ist heute aber zurückgegangen; die meisten Bewohner arbeiten inzwischen auswärts oder als Freiberufler.
Auf 15,4 km² leben 1.025 Einwohnerinnen und Einwohner, die Dichte liegt bei 67 je Quadratkilometer. Nachbarort ist unter anderem Ulsnis, das Kennzeichen ist SL, die Vorwahl 04641.