Über die Postleitzahl 25596
Der Name dieser Postleitzahl geht auf Wacken zurück, weltweit bekannt durch das jährlich Anfang August stattfindende Wacken Open Air – wirtschaftlich ist der Ort dennoch flächenmäßig der kleinste unter den vier beteiligten Gemeinden des Amtes Schenefeld im Kreis Steinburg, größer sind Gribbohm, Nienbüttel und Bokelrehm. Wacken selbst wurde 1148 erstmals erwähnt, ein Hünengrab am „Am Twisselberg“ und drei bronzezeitliche Gürtelschnallen, heute im Landesmuseum Schloss Gottorf ausgestellt, deuten auf ältere Besiedlung hin.
Während des Festivals vervielfachen sich die Umsätze der örtlichen Betriebe; ein 3500 Plätze fassender Biergarten auf dem Festivalgelände ging nach der Insolvenz der Gastwirtschaft „Zur Post“ 2012 in den Betrieb des Veranstalters über. Gribbohm wiederum verdankt seinen 1538 erstmals erwähnten Namen vermutlich einem „Grießbaum“, der Trennstange eines Turnierschiedsrichters. Durch das Gemeindegebiet führt die Marschbahn zur Hochbrücke Hochdonn, ohne dass Gribbohm selbst einen Haltepunkt besitzt. Bokelrehm, seit 1538 belegt, teilt sich in das Dorf und die östlich gelegene Streusiedlung Kohlenbek, wo seit 2013 ein Windpark mit vier Windrädern steht.
Auf 26,9 km² leben 2.571 Menschen, das ergibt 96 je Quadratkilometer. Rund drei Kilometer nördlich verläuft die Bundesautobahn 23 mit den Anschlussstellen Hanerau-Hademarschen und Schenefeld. Nachbarplätze sind unter anderem Schenefeld, Holstenniendorf und Vaale.