Über die Postleitzahl 25862
Joldelund gibt der Postleitzahl 25862 ihren Namen und bildet mit den Nachbargemeinden Goldelund, Goldebek und Kolkerheide das Amt Mittleres Nordfriesland in der Schleswiger Vorgeest. Alle vier Orte entstanden 1934 aus der Auflösung der gemeinsamen Kirchspielslandgemeinde Joldelund und gehören bis heute zur dortigen Kirchengemeinde.
Schon in der Eisenzeit wurde im Gebiet von Joldelund Eisen aus Raseneisenstein gewonnen; die Schmelzöfen lassen sich noch heute besichtigen. Die Feldsteinkirche entstand um 1200, und der 1771 errichtete Kellerholländer, eine einst privilegierte, vom Mühlenzwang befreite Eigentumsmühle, gilt als kulturelles Wahrzeichen des Ortes. Die Namen der Nachbargemeinden erzählen von der Landschaft: Goldelund, erstmals 1321 erwähnt, bedeutet sinngemäß Gehölz, wo sich Eber aufhalten, während Kolkerheide, seit 1499 belegt, auf einen kalten Bruch oder ein Sumpfgebiet verweist. In Goldebek erinnert der Mühlenstrom noch an eine 1948 abgerissene Mühle, ergänzt heute durch die vier Windkraftanlagen des gemeinsamen Bürgerwindparks „Veer Dörper“.
1.629 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 43,1 km², das entspricht 38 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen bei Högel und Ahrenshöft im Westen, bei Viöl und Löwenstedt im Süden sowie bei Langenhorn und Ockholm im Norden.