Über die Postleitzahl 26384
Der Stadtteil Heppens bildet gemeinsam mit dem angrenzenden Heppenser Groden und einem Teil des Innenhafens diese Postleitzahl im Westen der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven.
Heppens gilt als eigentliche Keimzelle Wilhelmshavens: Als Kirchspiel erstmals 1495 erwähnt, gehörte es zur Herrschaft Jever, ehe die Ansprüche 1575 an die Grafschaft Oldenburg fielen. Mit einem 1853 geschlossenen Vertrag verkaufte das Großherzogtum Oldenburg ein größeres Gebiet südöstlich von Heppens an Preußen, das dort einen Marinestützpunkt errichtete und 1869 die Stadt Wilhelmshaven gründete – während Heppens selbst zunächst oldenburgisch blieb und durch den wachsenden Wohnraumbedarf der jungen Marinestadt rasch anwuchs. 1907 erhielt Heppens Stadtrecht, 1911 ging es mit den Nachbarorten Bant und Neuende in der neuen Stadt Rüstringen auf, welche 1937 schließlich mit Wilhelmshaven vereinigt wurde. Der benachbarte Heppenser Groden wird heute vom Marinestützpunkt und einem Öltanklager geprägt und hat praktisch keine Wohnbebauung; hier liegt mit dem Rüstringer Berg zugleich die höchste Erhebung der Stadt.
Auf 12,7 km² zählt die Postleitzahl 14.025 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 1.105 je Quadratkilometer. Sie grenzt an die Postleitzahlen 26382 und 26386.