Über die Postleitzahl 26419
Zwischen Jever und Wilhelmshaven liegt die Stadt Schortens im Landkreis Friesland, seit 2005 mit Stadtrecht und nach Varel die zweitgrößte Stadt des Landkreises. Sie bildet fast die gesamte Postleitzahl mit Stadtteilen wie Sillenstede, Accum, Heidmühle, Oestringfelde, Roffhausen und Middelsfähr.
Erste Siedlungsspuren im Stadtgebiet reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück, als an Stelle des heutigen Schortens noch einzelne Bauerschaften und Kirchspiele lagen. Die Stephanuskirche im Ortsteil Schortens wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf einer künstlich aufgeschütteten Warft errichtet und gilt als älteste sicher datierbare Steinkirche der ostfriesischen Halbinsel. Noch größer ist die um 1233 fertiggestellte St.-Florian-Kirche in Sillenstede, mit 44 Metern Länge die bedeutendste Granitquaderkirche Frieslands. Im Mittelalter querten bei Roffhausen die Brüder Amesen von ihrer Burg aus die wichtigste der drei Maade-Fähren, die middelste Fähr, nach der der Nachbarort Middelsfähr benannt ist. Nach 1945 zog die Olympia-Werke AG in die zuvor von der Kriegsmarine genutzten Werfthallen in Roffhausen ein und wurde zu einem der größten Arbeitgeber der Region.
Die Postleitzahl misst 68,9 km² und zählt 20.758 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 301 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Wilhelmshaven, das Wangerland, Jever, Friedeburg und Sande.