Über die Postleitzahl 26632
Fast die gesamte Gemeinde Ihlow zwischen Aurich und Emden trägt die Postleitzahl 26632. Sie entstand 1972 aus zwölf zuvor selbstständigen Gemeinden wie Simonswolde, Riepe, Barstede und Ochtelbur und ist nach dem 1228 gegründeten Zisterzienserkloster benannt, das ihr den Namen gab.
Vom Kloster Ihlow selbst steht nichts mehr, doch ein 2009 eröffneter archäologischer Park lässt Chor und Altarraum der einstigen Klosterkirche als 45 Meter hohe Imagination über die Baumwipfel ragen. In Riepe, einer rund tausend Jahre alten Reihensiedlung, trägt der Kirchturm wegen seiner ungewöhnlichen Dachform den Beinamen „Teebüchse“; er erhielt sie erst, nachdem die Weihnachtsflut von 1717 das Fundament der Kirche beschädigt hatte. Simonswolde wiederum wurde schon 1287 durch die Luciaflut zerstört und musste nach Nordosten verlegt werden, bevor es später vor allem durch seinen Butterhandel bis ins Ruhrgebiet bekannt wurde. In der kleinen Siedlung Wrantepott am Ems-Jade-Kanal dreht sich mit der Dreschmühle „De Kaat“ eine der kleinsten Windmühlen Deutschlands.
Auf 122,6 km² kommen 12.182 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 99 je Quadratkilometer. Unter der Vorwahl 04929 grenzt das Gebiet an Aurich, Südbrookmerland, Großefehn, Emden und Moormerland.