Über die Postleitzahl 26954
Nordenham am Westufer der Weser gegenüber von Bremerhaven übertrifft alle anderen Kommunen des niedersächsischen Landkreises Wesermarsch an Einwohnerzahl. Diese Postleitzahl deckt fast das gesamte Stadtgebiet ab, geprägt von Marschland an der Mündung der Weser in die Nordsee. Zu den Stadtteilen zählen unter anderem Abbehausen mit dem angegliederten Ellwürden, Atens, Blexen, Einswarden, Friedrich-August-Hütte, Grebswarden und Großensiel.
Schon ab dem 1. Jahrhundert vor Christus wurden im heutigen Stadtgebiet Siedlungen auf Wurten nachgewiesen, etwa in Atens, Einswarden und Grebswarden. Blexen wurde bereits 789 erstmals urkundlich erwähnt und lag damals noch als Insel getrennt vom Festland. Der Stadtteil Friedrich-August-Hütte trägt seinen Namen nach einer 1906 gegründeten Zink- und Bleihütte, die zugleich mit einer Superphosphatfabrik zur Kunstdüngerherstellung verbunden war. Auch die Norddeutschen Seekabelwerke siedelten sich schon 1899 als erster Industriebetrieb an. Der 1908 errichtete Wasserturm gehört zu den bekannten Bauwerken der Stadt, und im Museum Nordenham wird die jüngere Stadtgeschichte gezeigt.
Für die Querung der Weser verkehrt eine Fähre zwischen Nordenham-Blexen und Bremerhaven-Geestemünde, während die Bundesstraße 212 die Anschlussstellen der Autobahnen 27 und 28 verbindet. Auf 87,5 km² leben 25.757 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 294 je Quadratkilometer entspricht. Nachbarschaftlich schließen sich unter anderem Stadland, Butjadingen und Bremerhaven an.