Über die Postleitzahl 29339
Rund 30 Kilometer östlich von Hannover, im Süden des Landkreises Celle, liegt die Gemeinde Wathlingen, Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde und mit dieser Postleitzahl praktisch deckungsgleich.
Wathlingen gilt als ältester Ort der Samtgemeinde: Erstmals genannt wurde er im Jahr 1022, im Zusammenhang mit einer Klosterstiftung des Hildesheimer Bischofs Bernward, der die neue Einrichtung mit mehreren Gütern bedachte, darunter einem Hof namens „Waditlogon“. Jahrhundertelang lebte das Dorf von der Landwirtschaft, bis der Aufbau eines Kaliwerks um 1900 einen tiefgreifenden Wandel zum Industriedorf brachte; die damals entstandene Bergarbeitersiedlung wird bis heute „Kolonie“ genannt, und ein Bergmannsverein pflegt die Tradition der Grubenleute. Ein noch etwa 110 Meter hoher Kaliberg überschattet die Gemeinde bis heute, auch wenn die Förderung im Schacht Niedersachsen-Riedel 1997 endete. Nahe der Ortsmitte fließt die Fuhse vorbei.
6.344 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 17,7 km², das ergibt eine Dichte von 357 je Quadratkilometer.
Wathlingen grenzt an Nienhagen im Norden und Wienhausen im Westen.