Über die Postleitzahl 29348
Auf halber Strecke von Celle nach Uelzen, im Übergang zum Naturpark Südheide, liegt die Gemeinde Eschede, die diesen größten Teil der gleichnamigen Postleitzahl bildet und die Ortschaften Eschede, Habighorst, Höfer, Scharnhorst, Dalle, Endeholz und Marwede vereint.
Urkundlich erwähnt wird der Ort bereits 1227. Traurige Berühmtheit erlangte Eschede am 3. Juni 1998, als in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs der ICE „Wilhelm Conrad Röntgen“ entgleiste und die Brücke der Rebberlaher Straße zum Einsturz brachte – mit 101 Toten das folgenschwerste Zugunglück, das die Bundesrepublik bislang erlebt hat. Im Ortsteil Scharnhorst nutzte der Astronom Carl Friedrich Gauß 1822 einen Hügel als Dreieckspunkt für seine Landesvermessung des Königreichs Hannover; heute erinnert dort die Landschaftsinstallation „Schöne Aussichten am Gauß-Punkt“ daran. Der Ortsteil Dalle liegt inmitten ausgedehnter Forste an einer grünen Bachniederung, während durch den Kernort die Aschau fließt, die das unter Naturschutz stehende Teichgebiet Aschauteiche speist.
Auf 158,0 km² zählt die Postleitzahl 3.959 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 25 je Quadratkilometer.
Eschede grenzt an Bergen im Nordwesten und Unterlüß im Süden; die Vorwahl lautet 05142.