Über die Postleitzahl 29588
Zwischen Uelzen und der Göhrde liegt die Gemeinde Oetzen, Teil der Samtgemeinde Rosche im Landkreis Uelzen. Die Postleitzahl deckt praktisch das gesamte Gemeindegebiet ab und schließt neben dem namensgebenden Kernort die Dörfer Dörmte, Jarlitz, Stöcken und Süttorf sowie die kleinen Siedlungsplätze Bruchwedel und Oetzmühle ein.
In Stöcken steht die kleine St.-Johannes-der-Täufer-Kapelle, ein weiß gestrichener Feld- und Backsteinbau, der vermutlich im 15. Jahrhundert entstand. Ihre bemalte Holzdecke trägt eine Inschrift, die sie auf das Jahr 1499 datiert, und gilt wegen der in schmale Ost-West-Felder geteilten Bemalung als seltenes Zeugnis gotischer Deckenmalerei. Süttorf wiederum bestand bis 1972 als eigene Gemeinde; für die Mitte des 19. Jahrhunderts sind dort eine kleine Zahl an Wohngebäuden mit entsprechend wenigen Bewohnern überliefert, damals war der Ort nach Rosche eingepfarrt. Durch Dörmte und Jarlitz zieht sich die Wipperau, ein rechter Nebenfluss der Ilmenau, an deren Ufern auch der Dörmter Bach mündet. Einst querte hier zudem die inzwischen stillgelegte Bahnstrecke Uelzen–Dannenberg das Gemeindegebiet.
Auf einer Fläche von 30,9 km² leben in Oetzen 1.076 Menschen, was einer Dichte von 35 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht.
Rund um die Postleitzahl liegen die Nachbarorte Uelzen, Suhlendorf, Rosche, Rätzlingen und Weste.