Über die Postleitzahl 31185
Im äußersten Nordosten des Landkreises Hildesheim, an der Grenze zu den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie zur Stadt Salzgitter, liegt die Gemeinde Söhlde, deren Verwaltungssitz im gleichnamigen Ortsteil seit der Gebietsreform von 1974 auch namensgebend für die ganze Gemeinde ist. Zu ihr gehören außerdem Bettrum, Feldbergen, Groß und Klein Himstedt, Hoheneggelsen, Mölme, Nettlingen und Steinbrück.
Seit um 1820 der Glaser Christoph Behrens entdeckte, dass sich Steine aus dem südlich gelegenen Kreiderücken zur Herstellung von Kitt eignen, prägt der Kreideabbau den Ort Söhlde. 1862 errichtete Behrens die erste windkraftbetriebene Kreidemühle, bis Ende des 19. Jahrhunderts entstanden 14 Windmühlen – Söhlde galt damals als mühlenreichstes Dorf Europas. Das Abbaugebiet zählt bis heute zu den größten der Welt, größter Arbeitgeber ist das Kreidewerk Vereinigte Kreidewerke Damman. Hoheneggelsen wiederum ist nach Söhlde die einwohnerstärkste Ortschaft und Sitz der Volksbank Hildesheimer Börde. Die Gemeinde liegt am Übergang der Hildesheimer zur Ilseder Börde, durchquert von den Bundesstraßen 1 und 444 sowie der Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig mit Halt in Hoheneggelsen.
Die Postleitzahl umfasst 7.606 Einwohnerinnen und Einwohner auf 57,5 km², das ergibt 132 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbarn sind Schellerten, Holle, Lahstedt sowie die Region um Salzgitter und Lengede.