Über die Postleitzahl 31199
Südwestlich von Hildesheim liegt die Gemeinde Diekholzen, die diese Postleitzahl zum größten Teil ausmacht; ein kleiner Anteil gehört bereits zur Stadt Hildesheim. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Ortsteile Söhre, Barienrode und Egenstedt, die 1974 eingemeindet wurden.
Der Name Diekholzen setzt sich aus Teich (Diek) und Wald (Holzen) zusammen; ein Ort in der Gegend namens Holthusen wird schon 1125 erwähnt, „Dicholthusen“ dann 1267. Egenstedt gilt mit einer Erwähnung aus dem Jahr 996 als älteste Ortschaft der Gemeinde, dessen Wappen bis heute das Monogramm des Jesuitenordens trägt, die dort einst einen Hof zur Finanzierung ihrer Hildesheimer Schule betrieben. Weil die Dörfer der Gegend sich nicht der Reformation angeschlossen hatten, blieben sie überwiegend katholisch geprägt; die 1656 erbaute Kirche St. Jakobus der Ältere im alten Dorfkern zeugt davon, während die evangelische Auferstehungskirche erst 1963 entstand, als nach dem Zuzug von Vertriebenen eine zweite Konfession Fuß fasste. Wirtschaftlich diente Diekholzen einst dem Kaliabbau, dessen letzte Anlage 2004 gesprengt wurde; heute verstehen sich die Ortsteile vor allem als Wohngebiete im Hildesheimer Einzugsbereich.
Die Postleitzahl zählt 6.077 Einwohnerinnen und Einwohner auf 30,3 km², das entspricht 201 Einwohnern je Quadratkilometer.