Über die Postleitzahl 31715
Meerbeck liegt südlich des Schaumburger Waldes, rund vier Kilometer nordwestlich von Stadthagen, auf der Wasserscheide zwischen Weser und Leine; die Gemeinde mit den Ortsteilen Volksdorf und Kuckshagen gehört zur Samtgemeinde Niedernwöhren.
Der Ortsname leitet sich von der Lage an der durchs Moor fließenden Moorbeeke ab; die Bartholomäuskirche wurde bereits 1031 als „merebeke cum ecclesia“ erwähnt und zählt damit zu den ältesten Ansiedlungen des Schaumburger Landes. Bekannt ist zudem das 1936 eingeweihte Seemannsdenkmal auf dem Meerbecker Friedhof, das an 76 zwischen 1901 und 1957 umgekommene Heringsfischer erinnert – viele Bewohner hatten sich seit etwa 1870 den Heringsfanggesellschaften der Nordseehäfen angeschlossen. Kurz nach Kriegsende, im Mai 1945, ordnete die britische Militärregierung die vollständige Räumung des Ortes an, um dort zur Zwangsarbeit deportierte Menschen unterzubringen; das so entstandene Lager bestand bis 1948.
Meerbeck zählt 1.780 Einwohnerinnen und Einwohner auf 13,0 km², das sind 137 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Stadthagen, Bückeburg, Hespe, Niedernwöhren, Wiedensahl und, jenseits der Landesgrenze, Petershagen in Nordrhein-Westfalen.