Über die Postleitzahl 32289
Am Wiehengebirge, rund 30 Kilometer nördlich von Bielefeld, liegt die Gemeinde Rödinghausen im Kreis Herford, die diese Postleitzahl fast vollständig ausfüllt. Sie ist die kleinste Gemeinde des Kreises und entstand 1969 aus fünf zuvor selbständigen Orten: Bieren, Ostkilver, Schwenningdorf, Bruchmühlen und dem namensgebenden Rödinghausen.
Ältester schriftlich belegter Siedlungskern ist der fränkische Königshof Gut Kilver, 851 erstmals urkundlich erwähnt und Ursprung des heutigen Ostkilver. Der Sage nach übte der sächsische Stamm der Engern seinen Götterglauben einst auf dem Hügel aus, auf dem heute die Kirche St. Bartholomäus in Rödinghausen steht. Im Ortsteil Bieren liegt das erstmals 1350 erwähnte Gut Böckel, auf dem die Lyrikerin und Mäzenin Hertha Koenig schon vor dem Zweiten Weltkrieg ein reges Kulturleben begründete; bis heute finden dort Konzertreihen und ein Literaturfest statt. Nach dem Niedergang der Tabakindustrie in den 1950er Jahren wurde die Möbelbranche zum wirtschaftlichen Rückgrat der Gemeinde, mit dem Küchenhersteller Häcker in Schwenningdorf als größtem Arbeitgeber. Seit 1980 ist Rödinghausen als Luftkurort anerkannt.
Die Fläche der Postleitzahl beträgt 36,1 km², dort leben 9.855 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Dichte von 273 je Quadratkilometer.
Zwei Haltepunkte der Gemeinde liegen an der Bahnlinie zwischen Bünde und Bassum. Nachbarschaftlich grenzt das Gebiet an Bünde, Preußisch Oldendorf und Hüllhorst.